Regisseure

Christian Schliehe

Christian Schliehe
Meine Verbindung zum Theater liegt wohl in meiner Kindheit. Meine Mutter spielte auch Theater, und ich war schon als Kind gelegentlich bei Proben und Vorstellungen dabei. Mit ungefähr 20 fing ich verstärkt an, selber zu spielen. Und spätestens zu diesem Zeitpunkt packte mich die Leidenschaft fürs Theater. Irgendwann wurde ich angesprochen, ob ich nicht auch an einem professionellen Theater spielen wolle. Und ich dachte mir, dass es nicht mehr als schiefgehen kann. Und was soll ich sagen: Es ist nicht schiefgegangen!

Seit der Eröffnung des Theaterschiffs Bremen habe ich mehrere Jahre am Stück dort gespielt. Zahlreiche Musikrevuen (u.a. „Hossa“ und „Ich will Spaß“), „Loriot´s Dramatische Werke“, Komödien, Charakterrollen und nicht zuletzt meine Hommage an den großen Heinz Erhardt haben mich u.a. an verschiedene Bühnen in Hamburg, Berlin, Lübeck, Kassel, Bielefeld und Düsseldorf geführt. 2006 führte ich meine erste Regie an der Komödie Kassel.

 

Christoph Jacobi

Ausgebildet an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, arbeite ich seit 1995 als professioneller Schauspieler an vielen guten Theatern in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Engagements führten mich unter anderem nach Berlin, Dresden, Zürich, Bregenz und Bremen – um nur einige Städte zu nennen.

Damit einher gehen zahlreiche Film- und Fernsehauftritte im „Tatort“, bei den „SOKOs“, „Stubbe“, „Marie Brand“ sowie in dem Film „Aimée & Jaguar“. Auch Produktionen wie „Deutschland ‘09“, das „Großstadtrevier“ und Fernsehdokumentationen wie „Die Deutschen II“ sowie „Die Affäre Borgward“ zählten dazu.

Seit 2005 unterrichte und leite ich verschiedene Schauspielgruppen wie das Theater am Mühlenberg, die Stage Akademie, die Youth theatre company, die Task Schauspielschule, sowie die Theatergruppe „Wie bitte?“ und der Volkshochschule Bremen.

Außerdem führe ich Regie an der Bremer Shakespeare Company, am Schnürschuhtheater Bremen, dem Statttheater Vegesack und nun erstmals am UnionTheater.

Maria von Bismarck

Maria von BismarckAls Schauspielerin spielte sie über 25 Jahre an deutschen Stadttheatern große und kleine Rollen. Sie war sieben Jahre am Bremer Theater engagiert (Gräfin Orsina in Emilia Galotti, Salome in Liebe und Anarchie) und drei Jahre Mitglied der Bremer Shakespeare Company (Regan/Edgar in King Lear, die Amme in Romeo und Julia).Maria von Bismarck spielte am Residenztheater München (der Schweizer in Die Räuber) und war fest im Ensemble der Städtischen Bühnen Osnabrück (Lady Milford in Kabale und Liebe). Sie stand auf den Brettern des Theaters Lübeck als Konsulin in Buddenbrooks, war am Theater Essen als Chaja in Ghetto zu sehen und in Lüneburg als Frl. Julie in /Strindberg.
Außerdem sang sie in etlichen Musicals (Frau Luna/ Lincke) und begann früh zu inszenieren. Sie führte Regie unter anderen bei Stücken wie “Der zerbrochene Krug”/Kleist, “Die Kassette”/Sternheim, “Die Dreigroschenoper/Brecht, und “Die lustigen Weiber von Windsor”/Shakespeare) und brachte diese sowohl auf die Werkstattbühnen verschiedener Stadttheater als auch auf die von Privattheatern.

Am liebsten inszeniert sie Komödien, denn da geht es um Spaß bei den Proben, Präzision bei den Aufführungen und jede Menge Heiterkeit im Zuschauerraum und unter den Akteuren, denn, – so sagt Maria von Bismarck -: “Ohne Humor geht gar nichts!” Ihr Regiedebut beim UnionTheater gab sie im Mai 2013 mit dem Stück “Die Perle Anna”. Im Mai 2014 inszenierte sie “Lebensretter”.

Ralf Knapp

Ralf KnappGeboren 1957 in Göttingen. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Publizistik an der FU Berlin und mehreren Hospitanzen am Niedersächsischen Staatstheater Hannover und an der Freien Volksbühne Berlin trat ich 1984-1990 im Schauspiel des Bremer Theaters unter der Leitung von Günter Krämer mein erstes Engagement an. Was als Regie- und Dramaturgieassistenz begann, weitete sich im Laufe dieser sechs Jahre aus: so war ich dort auch als Schauspieler tätig, leitete gemeinsam mit vier Kollegen den Jugendclub und machte meine ersten Insze- nierungen: Christa Wolf, Kein Ort. Nirgends (1986); Franz Kafka, Die Verwandlung (1987); Peter Weiss, Marat/Sade (1988)

1990-1995 war ich Oberspielleiter des Schauspiels am Stadt- theater Hildesheim. Mit 20 Inszenierungen quer durch die gesamte Weltliteratur war ich der stilprägende Regisseur des Hauses, ehe eine der ersten Sparwellen dieser erfolgreichen Arbeit ein jähes Ende machte.

1995 führte mich die Lust am Experiment (und an der Stadt) zurück nach Bremen, um hier die Künstlerische Leitung (1995-2002) des Jungen Theaters Bremen (das inzwischen aus dem einst von mir mitgeleiteten Jugendclub entstanden war) zu übernehmen. Mein Ehrgeiz galt der künstlerischen Profes- sionalisierung und Profilierung des Ensembles. Und meine Inszenierungen von Robert Wilsons „The Black Rider“, „Die Präsidentinnen“ und „Prösterchen“ frei nach Werner Schwab sowie „www.MannFrauHut.de“ frei nach Oliver Sacks markieren die vermutlich erfolgreichste Zeit des Jungen Theaters.

Seit 1990 bin ich immer auch wieder als Freier Regisseur mit Gast-Inszenierungen an den Stadt- und Staatstheatern von Bremerhaven, Lübeck, Hildesheim, Regensburg, Braunschweig und Hagen tätig gewesen, zuletzt als Regisseur von „Typisch Mann“ auf dem Theaterschiff Bremen

2003 habe ich mit dem Bremer Ensemble eine eigene freie Gruppe ins Leben gerufen, die mit Inszenierungen wie „Mutters Courage“ von George Tabori, „Der kleine Prinz“ frei nach Antoine de Saint-Exupery sowie „Ich bin noch nicht reif für Halma auf Palma!“ von Friedhelm Kändler auf verschiedenen Bremer Bühnen (Brauhauskeller, Kulturzentrum Schlachthof, Theaterschiff) auftritt.

Im Frühjahr 2002 traf ich auf der Suche nach einem älteren Herrn, der in meiner allerletzten Inszenierung am Jungen Theater, Marius von Mayenburgs „Parasiten“, mitspielen könnte, auf Oscar Dumon. Ich werde Ingeborg Helms stets für den Tipp dankbar sein! Denn mit welcher Sensibilität und Geduld, Neugier und Disziplin sich Oscar auf eine wilde Truppe, ein ihm zunächst völlig fremdes Stück und seine Rolle darin einließ, hat mich sehr berührt.
Was umgekehrt er an mir schätzte, muss er sagen. Seither scheint uns aber ein gegenseitiger Respekt zu verbinden – der nicht zuletzt immerhin dazu führte, dass ich für Inszenierungen des Union-Theaters verantwortlich zeichne. (Seit 2010 ist Ralf Knapp künstlerischer Leiter des Bremer Kriminal Theaters. Für das UnionTheater inszenierte er u.a. Hoch soll er leben, Im Himmel ist kein Zimmer frei, Schlafzimmergäste)

Ullrich Matthaeus

Ullrich MatthaeusSeinen Traumberuf erlernte der Schauspieler und Regisseur von 1994-1997 an einer Münchner Schauspielschule. Bis 2004 arbeitete er an zahlreichen deutschsprachigen Theatern, u. a. in Bern, Hannover sowie Kassel und ging mit Ingrid Steeger und Horst Jansson auf Tournee. Hinzu kamen zahlreiche Gastrollen in TV-Serien wie z. B. “Marienhof”. 2004 zog die Packhausproduktion “Ladies Night” und darin die Rolle des Gavin Ullrich Matthaeus wieder nach Bremen. Dem Publikum der Hansestadt ist er seitdem bekannt als Regisseur und Co-Regisseur am Packhaustheater u. a. in den Inszenierungen “Fast Faust” und “Leben Bis Männer”. Auf dem Theaterschiff brachte er “Sixty Sixty” mit auf die Bühne und für das Union-Theater “Zwei Väter und ein Baby” sowie die „Sonny Boys“.

Außerdem ist er Schauspieler, Regisseur und Mitbegründer des Bremer Tourneetheaters, dessen Repertoire von gesellschaftskritischen Stücken über Kabarett bis hin zu Boulevardkomödien reicht.

Ullrich Matthaeus lebt in der Bremer Neustadt. (Weitere Inszenierungen am UnionTheater: Bella Donna, Ausgerechnet du! Der Neurosenkavalier, Zwiebeln und Butterplätzchen)

Rudi Plent

Regisseur Rudi PlentGeboren am Wolfgangsee und aufgewachsen in Linz absolvierte Rudolf Plent eine Schauspielausbildung am Brucknerkonservatorium in Linz. Stationen seiner Theaterlaufbahn waren unter anderen das Stadttheater Baden bei Wien, die Salzburger Festspiele, die Städtischen Bühnen in Mainz und Frankfurt sowie das Staatstheater Oldenburg. Seit 1970 führt er auch Regie. 229 Inszenierungen davon 131 in niederdeutscher Sprache stehen auf dem „Theaterkonto“ des Wahl-Oldenburgers.

Von Ahrensburg und Bremerhaven über Kiel nach Schwerin und Rendsburg brachte der das Niederdeutsche auf die Bretter – um nur einige Stationen zu nennen. Rudolf Plent inszenierte auf zahlreichen Freilichtbühnen wie zum Beispiel „Hexenjagd“ in Porta Westfalica oder den „Sommernachtstraum“ und „Faust“ in Westerstede.

Zu den vom Fernsehen aufgezeichneten Inszenierungen zählen „Emil und die Detektive“, (ZDF) oder „Der Fall Hansen“, den der NDR ausstrahlte.
Rudolf Plent wurde sechs Mal mit dem Willy-Beutz-Preis des Niederdeutschen Bühnenverbandes Niedersachsen /Bremen ausgezeichnet. Er kümmert sich besonders um den schauspielerischen Nachwuchs und war bis zu seiner Pensionierung Lehrer für Atem- und Sprechtechnik an der Carl von Ossietzki-Universität Oldenburg.

Uwe Seidel

Regisseur_Uwe SeidelFoto„Seit meiner Qualifikation als Schauspieler und Regisseur an der Bundesakademie Wolfenbüttel 1995, arbeite ich ergebnisorientiert mit unterschiedlichen Gruppen Schulen, und Theatern.

Im Schnürschuh-Theater Bremen war ich sechs Jahre festes Mitglied als Schauspieler und Regisseur (u.a. Das Tagebuch der Anne Frank, Der Totmacher, Das Herz eines Boxers und diverse Kabarett-Programme). In der Kultur-Werkstatt westend leitete ich mehrere Jahre das westendKabarett mit insgesamt sechs Eigenproduktionen.

Dazu kommen kürzere Engagements unter anderem beim Packhaus-Theater oder dem Statt-Theater Vegesack.
Seit gut drei Jahren bin ich als wiederkehrender Schauspieler im bremer-kriminal-theater beschäftigt (u.a. Die Frau in Schwarz, The Swinging Detective, Der Seelenbrecher, Fräulein Smillas Gespür für Schnee)“.
„Urlaub mit Papa“ ist meine erste Regiearbeit beim Union-Theater.

„Ein Schlüssel für Zwei“ ist nach „Die Kaktusblüte“ (2010), „Der Lampenschirm“ (2008), „Frohe Ostern“ (2006) und „Der letzte Wille“ (2004) die fünfte Inszenierung des Österreichers Rudolf Plent am Union-Theater.

Brigitte Schönecker

Brigitte Schönecker„Meine Theaterleidenschaft begann schon im Schultheater, aber richtig ging es 1977 im UnionTheater los. Mein erstes Stück war ‚Die Acht Frauen‘ und mein Lampenfieber immens. Das hält auch bis heute an. 1979 wechselte ich zum Waldau-Theater, wo ich meinen Mann kennenlernte. Was folgte waren zwei Töchter und eine Theaterpause. Mit der Gründung einer eigenen kleinen Frauentheatergruppe ging es wieder los. Ich schrieb Texte, die wir in Sketchen umsetzten.

Zwischenzeitlich spielte ich wieder im UnionTheater. Das Stück „Lea“ hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Es folgte der Auftrag, ein Märchen zu schreiben, darauf einige Kinderstücke aus meiner Feder. Damit begann das Eintauchen in die Regie. Die Arbeit mit Kindern und Erwachsen war und ist eine spannende Erfahrung.

Weitere Regieaufträge bekam ich in Cuxhaven und Bremerhaven. Jetzt konnte ich die Plattdeutsche Sprache wieder auffrischen und anwenden. In der Schlossbühne Etelsen, in der Freilichtbühne Daverden und in der Oberneulander Speeldeel folgten Regiearbeiten.

Mein spannendstes Erlebnis war im Jahre 2000 die Uraufführung meines eigenen Stückes mit der Neestädter Speeldeel in New Jersey/USA vor 250 Plattsnackers Ebenso freute ich mich über die Uraufführung eines meiner Theaterstücke in Süddeutschland, welches ich 2007 in der Freilichtbühne Daverden selbst inszeniert hatte.

Am UnionTheater Regie zu führen hat mich sehr gefreut – für mich ein Highlight dort einmal „vor“ der Bühne zu stehen und ein Stück zu entwickeln, wo meine Theaterliebe begann.“ (Inszenierungen am UnionTheater u.a.: Da waren’s plötzlich neun! Faust ohne Gretchen, Das ist mein Bett!)

Karl-Heinz Schwentker

Karl-Heinz SchwentkerMax Reinhardt hat einmal gesagt: “Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt haben.“ Und so begann Karl-Heinz Schwentker Anfang der 1970er Jahre beim Union-Theater hinter und auf der Bühne.

Eine neue Herausforderung, sich mit dem Medium Theater auseinanderzusetzen, bestand in der Gründung eines eigenen Theaters. Das kleine theater bremen hatte sein Standbein im Packhaus im Bremer Schnoor – es gab aber auch Gastspiele im ganzen Norden. Nach einer Theaterpause und Neuorientierung hängte er „das Spielen“ an den Nagel und verlegte sich auf das Inszenieren von Theaterstücken.

Mit „Gefährliche Landung“ gab er sein Regiedebut am UnionTheater. (Weitere Inszenierungen: Die Sieben Todsünden oder die Hochzeit der Wetterfee, Der Hexenschuss)

 

Unsere ehemaligen Regisseure

Till Bergen

Wenn im Zusammenhang mit den Akteuren und Aktivitäten des Union-Theaters der Begriff „Amateurtheater“ fällt, drängt es Till Bergen, diese Bezeichnung im Sinne des Wortstammes verstanden zu wissen. Für ihn ist damit „Liebhabertheater“ gemeint, wenn Menschen, die anderswo in Lohn und Brot stehen, sich einem Lebenshobby mit einer derartigen Hingabe widmen. Die Motivation, immer wieder einzusteigen, um eine weitere Inszenierung aus der Taufe zu heben, bezieht er aus der Phantasie und Begeisterung für die Schauspielerei und aus den sichtbaren Ergebnissen.

Till Bergen kam 1980 zum Union-Theater als Regisseur für die Komödie „Barfuß im Park“. Seit dem hat er über zwanzig Produktionen einstudiert und den Charakter der Inszenierungen entscheidend mit geprägt. Zu seinen Stücken gehören z. B. „Die Kleinstädter“ (1981), „Die Glasmenagerie“ (1983) und „Die Mausefalle“ (1986).

Für die Jubiläums-Inszenierung des Union-Theaters mit Kishon-Szenen bearbeitete er 1992 das Hörspiel „Der Blaumilchkanal“ für die Bühne. Es wurde eine Uraufführung. 1993 folgten „George Dandin – der betrogene Ehemann“ und 1999 „Nur keine Blumen“. 2001 inszenierte er das zweite Mal „Barfuß im Park“ für das Union-Theater.

Till Bergen war 35 Jahre in der Hörfunkabteilung von Radio Bremen als Regisseur tätig. 1998 erhielt die Literatur-Redaktion des Senders für die Produktion „Amos Oz: Sumchi – Eine wahre Geschichte über Liebe und Abenteuer“ den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Regie führte Till Bergen.

Jo Hanns Müller

Einst von der Spree ans Ufer gespuckt – waschechter Berliner, also. Nach dem Krieg aus Ruinen ins Schauspielstudio gekrochen. Erstes Engagement in Potsdam. Später gaben ihm verschiedene Theater in Berlin eine Chance. Auch das Kabarett. So wurde er zwei Jahre lang ein “Stachelschwein”. Dann kam der Film dazu, Funk und Fernsehen, Inszenierungen in Berlin und Gastspiele in Westdeutschland.

Auch Bremen war dabei und ließ ihn nicht mehr los, trotz reizvoller Abstecher nach Hamburg, Hannover und Cuxhaven. Das Fernsehen und der Rundfunk hielten ihn an der Weserleine, als Autor, Produktionsleiter und Regisseur. 1970 übernahm er den Produktionsbereich der Unterhaltungsabteilung von RADIO BREMEN. Vater des “Bremer Container”, der “Schnitzeljagd”, des “Treffpunkt Bremer Funkbrettl” und vieles andere mehr.

Nach der erfolgreichen “Champagnerkomödie” und “La Mamma” war “Messefieber” das dritte Stück, in dem Jo Hanns Müller für das UnionTheater Regie führte. Jo Hanns Müller starb 2004.

Jürgen Reiners

Über 30 Jahren spielte Jürgen Reiners an verschiedenen Liebhaberbühnen, besuchte die Schauspielschule am Ernst-Waldau-Theater und belegte verschiedene Schauspielkurse am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg.

Er war Inspizient am Schauspielhaus Bremen und übernahm Sprechrollen in niederdeutschen Hörspielen bei Radio Bremen. Seit 1995 übernahm er die Regieassistenz bzw. die Inspizienz am Waldau-Theater u. a. in den Produktionen „Opa ward verköfft“, und „Allen´s recht, Fro Sperling?“. Bei Radio Bremen spielte er u.a. in den Serien „Nicht von schlechten Eltern“, „Die Gerichtsreporterin“ und „Nachtschwester Kroymann“.

Neben zahlreichen weiteren Projekten führte Jürgen Reiners Regie an der Niederdeutschen Bühne des Stadttheaters Wilhelmshaven, spielte die Rolle des Curtis in Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung am Oldenburgischen Staats- theater und gab mit „Liebhaber auf Abwegen“ sein Regiedebut beim Union-Theater.

Wolfgang Rostock

Schon während seines Studiums der Theater- und Musik- wissenschaften sowie der Literaturgeschichte führte Wolfgang Rostock Regie an Studententheatern in Hamburg und München. Zu den Stationen seiner beruflichen Laufbahn zählen u. a. die Bühnen in Aachen, Oldenburg, Verden, Bielefeld, das Bayerische Staatstheater München und eine Intendantur an der Komödie Kassel.

Auf die Frage, ob er lieber Opern, Komödien oder die großen Klassiker inszeniert, antwortet er, daß er keine besondere Vorliebe habe. Er sieht sich eher als „Chamäleon” und führt in einem Krimi ebenso gern Regie wie in einer Boulevardkomödie. Wolfgang Rostock arbeitet nicht nur als Regisseur an deutschen Bühnen, er bildet als Dozent für Dramaturgie auch junge Leute zu Regisseuren aus, ist Mitarbeiter im Deutschen Kulturrat in Bonn und im Bund Deutscher Amateurtheater. Für das UNION-Theater führt er seit 1991 Regie und inszenierte u. a. die Stücke „Der Tag an dem der Papst gekidnappt wurde”, „Und alles auf Krankenschein”, „Mord an Bord”, „Mein Freund Harvey” und „Omelette Surprise.

Helena Settje

Geboren am 1. August 1962 in Gögging, begann sie 1981 ihre Karriere an der Schauspielschule Zerboni in München. Es folgten Engagements u. a. an den Münchner Kammerspielen, dem Stadttheater Ingolstadt und dem Münchner Volkstheater. Doch nicht nur die Bretter bedeuteten „die Welt“, seit 1994 ist Helena Settje auch in Filmen zu sehen: „Spurlos“ wurde von RTL ausgestrahlt, „Die „Prinzessin auf dem Eis“ vom Bayerischen Rundfunk, „Streit um Drei“ lief im ZDF und in „Mit doppeltem Boden“ war sie unter der Regie von Max von Sydow ebenfalls im ZDF zu sehen. Auch in „Vorsicht Falle“ und in „Aktenzeichen XY“ hatte sie Auftritte. In der bekannten Produktion „Cafe Meineid“ spielte sie 2002 die Rolle der Hannelore Braun. Wer nicht sehen will, kann hören – Helena Settje wirkte auch in zahlreichen Hörspielen des Bayerischen und Süddeutschen Rundfunks mit. 1989 erhielt sie den Staatsförderpreis für darstellende Kunst des Landes Bayern.

Als ihre wichtigsten Rollen bezeichnet sie u. a. die Franziska in „Minna von Barnhelm“, das Gretchen in Taboris „Mein Kampf“ und die Helga in Fassbinders „Katzelmacher“.

Helena Settje arbeitet als Schauspiellehrerin, gibt Rollencoching und Workshops, führte Regie u. a. am Blutenburgtheater München und war Schauspiel-Dozentin im Münchner Schau- spielstudio sowie an der Berufsfachschule für SchauspielerInnen.

Rolf B. Wessels

Zur Person: Seit meiner Geburt 1943 in Bremen auf 176 cm und ca. 80 Kilo herangewachsen, bin ich inzwischen grau-blond, jedoch (noch) „blauäugig“ – obwohl Vater von 6 Kindern (in Worten: sechs).

Engagements:
an diversen Landesbühnen (u.a. Niedersachsen-Mitte, Theater am Niederrhein, Badische Landesbühne, Saarländisches Landestheater) Stadt- und Privattheater: (u.a. Komödie Kassel, Neues Theater Hannover, Städtebundtheater Hof (Oberspielleiter) Theater im Westen, Stuttgart (Künstl. Leiter 1984/86), Waldau-Theater, Bremen (Künstl. Leiter 1986-94) Komödie Dresden)

Freilichtbühnen: Xanten, Schloss Bruchsal, Burgfestspiele Bad Vilbel Ungezählte Hörspiele an fast allen deutschen Funkhäusern und natürlich reichlich Werbespots!